Danke an Fräulein Ofenschlüpfer…

Erstellt am: 19, September, 2014 von Jan

… für den tollen, schnellen und gelungenen Fotoeinsatz in Öhringen und Neuenstein.

 

Hier das Best-of:

Seminar „Feder lesen“ startet am 30. September!!!

Erstellt am: 19, September, 2014 von Jan

Pressefoto Neuenstein

Wer unvorbereitet einen Blick in eine Handschrift aus dem 18. Jahrhundert wirft, wird wohl kaum mehr als eine Ansammlung sich kreuzender Linien und Schnörkeln erkennen. Das Seminar „Feder lesen“ im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein schafft Abhilfe und führt im September und Oktober an vier Abenden in das Lesen historischer Handschriften ein.

Das Rahmenthema lautet „Gesinde im Hohenlohe des 16. – 18. Jahrhunderts“. Gemeinsam entziffern wir also Dokumente aus dem Archiv, die sich mit Lebens- und Arbeitsbedingungen der Knechte und Mägde auseinandersetzen.

Die Fähigkeit alte Schriften lesen zu können ist dabei kein Selbstzweck: Sie ermöglicht den Einstieg ins selbständige Arbeiten im Archiv. Wer Interesse hat, sich aus erster Hand über die Geschichte seines Herkunftsortes, seiner Familie oder der Region Hohenlohe zu informieren, findet hier Gleichgesinnte, fachkundige Anleitung und natürlich spannende Unterhaltung.

 

Wo? Wann? Wer? Wieviel?

Ort: Hohenlohe-Zentralarchiv im Schloss Neuenstein

Zeit: 30. September, 7., 14. und 21. Oktober 2014 von 19:00 – 20:30 Uhr

Dozent: Jan Wiechert

Kursgebühr: 28 €

Anmeldung: hzaNeuenstein@la-bw.de

Winterprogramm des Hohenlohe-Zentralarchivs Neuenstein 2014/15 startet!

Erstellt am: 19, September, 2014 von Jan

 

 

Führungen, Vorträge, Seminare: Das Hohenlohe-Zentralarchiv erweitert seine Tätigkeit im Bereich der historischen Bildung und setzt vor allem auf Kursangebote, die den Einstieg in die Arbeit im Archiv erleichtern. Ich selbst bin als Dozent bei drei Seminaren dabei und freue mich auf interessante Begegnungen mit interessierten Teilnehmern.

Die Anmeldung ist über das Sekretariat des Hohenlohe-Zentralarchivs möglich: hzaneuenstein@la-bw.de

 

Hier das Programm im Überblick:

 

Seminar: Feder lesen – Geschichten über das bäuerliche Gesinde im Hohenlohe des 16. – 18. Jahrhunderts

Termine: 30.9., 07.10., 14.10. und 21.10. jeweils von 19:00 bis 20:30 Uhr

Ort: Hohenlohe-Zentralarchiv im Schloss Neuenstein

Dozent: Jan Wiechert

Kursgebühr: 28 €

In einer kleinen Studiengruppe betrachten wir Dokumente aus dem Hohenlohe-Zentralarchiv und versuchen die alten Handschriften zu entschlüsseln. Die erlernten Fähigkeiten sind zum erfolgreichen Arbeiten im Archiv unerlässlich, zumindest wenn man sich thematisch in die Zeit vor 1900 vorwagen möchte.

Thematischer Rahmen ist das Gesinde, also die Mägde und Knechte, in der agrarischen Gesellschaft. Die Teilnehmer lernen also nicht nur das Lesen, sondern erhalten vielfältige Informationen über Leben und Arbeit dieser wichtigen sozialen Gruppe.

 

 

Thementag: Tag der Heimatgeschichte im Hohenlohekreis

Termin: 17. Oktober 2014 von 14:00 – 16:45 Uhr

Ort: Brechdarrhalle in Forchtenberg-Ernsbach, Anmeldung via Kreisarchiv des Hohenlohekreises

Das Thema des 8. Tags der Heimatgeschichte lautet: „Grenze, Markierung und Vermessung – Historische Kartografie in Hohenlohe“

 

 

Vortrag: Tapetenwechsel – Raumdekorationen von Schloss Kirchberg im 18./ 19. Jahrhundert 

Termin: 6. November 2014 um 20 Uhr

Ort: Sandelsches Museum in Kirchberg/ Jagst

Dozentin: Lena Becker M.A. vom bayerischen Landesamt für Denkmalschutz

 

 

Seminar: Ahnenforschung für Ahnungslose

Termin: 15. und 16. November 2014

Ort: Hohenlohe- Zentralarchiv im Schloss Neuenstein

Dozent: Jan Wiechert

Kursgebühr: 50 €

Wer schon immer mal seinen familiären Wurzeln nachspüren wollte, aber beim besten Willen keine Ahnung hat, wo seine Ahnen stecken ist im Seminar „Ahnenforschung für Ahnungslose“ genau richtig. Inhalte sind eine kleine Quellenkunde, der Aufbau von Stammbäumen und Ahnentafeln, Leseübungen und vieles mehr. Der Kurs gibt dem genealogischen Anfänger das nötige Handwerkszeug in die Hand, um sich gut ausgerüstet ins Abenteuer Ahnungsforschung stürzen zu können.

 

 

Führung: Orts- und Familienforschung im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein

Termin: 20. November 2014 von 18:30 – 20:30 Uhr

Ort: Hohenlohe-Zentralarchiv im Schloss Neuenstein

Archivleiter Ulrich Schludi zeigt, was seine Magazine zu bieten haben und führt so fachkundig wie kurzweilig durch das papierene Gedächtnis Hohenlohes. Eine kurze Einführung in die Nutzungsmöglichkeiten des HZA rundet den Abend ab.

 

 

Seminar: Arbeiten im Archiv

Termin: 16. Januar 2014 von 14:00 – 17:00 Uhr

Ort: Hohenlohe-Zentralarchiv im Schloss Neuenstein

Dozenten: Dr. Ulrich Schludi & Jan Wiechert

Kursgebühr: 10 €

Ganz kompakt führen die Dozenten in das Thema ein: Was erwartet mich in einem Archiv? Wie finde ich die Informationen, die ich suche und wie gehe ich mit Archivalien so um, dass sie auch noch für kommende Generationen zur Verfügung stehen?

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesung bei „Nachts am Kocher – Kultur & mehr“ am 18. Oktober 2014

Erstellt am: 19, September, 2014 von Jan

Shuttlebus

2012 war das nächtliche Kulturspektakel ein großer Erfolg, dieses Jahr geht es in die zweite Runde: „Nachts am Kocher“ verbindet die Gemeinden zwischen Künzelsau und Schwäbisch Hall zu einem langen Kulturufer und chauffiert die Besucher bequem per Shuttle-Bus von A nach B.

 

Ich beteilige mich mit einer Lesung am bunten Geschehen: Im historischen Gewölbekeller des Hauses Weipert in Gelbingen lese ich gemeinsam mit dem hochgradig ambitionierten Laiendarsteller Maximilian Klein aus Dokumenten der Strafrechtspflege in Hohenlohe. Auszüge aus Gerichtsakten, Pamphleten, Strafpredigten und Steckbriefen aus 3 Jahrhunderten werden zu Gehör gebracht.

 

Auch sonst gibt es für den Kulturfan im Allgemeinen und den Geschichtsinteressierten im Speziellen einiges zu sehen, zu hören und zu erleben. Alle weiteren Infos unter:

 

www.nachts-am-kocher.de/

 

Ausstellung „Herzliche Grüße vom Schlachtfeld…“

Erstellt am: 19, September, 2014 von Jan

Herzliche Grüße vom SchlachtfeldZum 100. Jahrestags des Ersten Weltkriegs ist das Thema omnipräsent. Kein historisch interessierter Laie oder Fachmann kommt an den zahlreichen Ausstellungen, Publikationen, TV-Beiträgen und Veranstaltungen vorbei. Obwohl es bei dieser Masse an neu erschlossenen Informationen schwer fällt, sich mit eigenen Konzepten zu profilieren, ist dem Freilandmuseum eine Ausstellung gelungen, die durch den regionalen Fokus und besondere Formen der musealen Aufarbeitung in Auge fällt. Die Ausrichtung an Biografien einzelner Soldaten, thematische Schwerpunkte wie die Kriegsweihnacht oder den wenig thematisierten Kampfschauplatz im Nahen Osten, die unmittelbare Verwendung von zeitgenössischen Dokumenten: Alles in allem nimmt sich die Schau die Freiheit zur Konzentration auf gut erfassbare Einzelbereiche des großen Ganzen und informiert sachlich, ohne es zu verfehlen, angesichts der Schrecken von 1914 – 1918 unter die Haut zu gehen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 9. November 2014 zu sehen.

 

Ergänzt wird das ganze mit einer knappen, aber hilfreichen und wohlgestalteten Publikation und mehreren Vorträgen:

Am Sonntag den 21. September 2014 um 15:00 Uhr spricht Dr. Alma Hannig aus Bonn zum Thema: „Die Familie Hohenlohe, die Mittelmächte und der Erste Weltkrieg“

 

 

Review: „Quellen- und archivkundliches Seminar“, 3. – 5. Juli 2014 in Neuenstein

Erstellt am: 19, September, 2014 von Jan

Unverhofft kommt oft: Wegen des Ausfalls eines anderen Dozenten wurde ich gebeten, einen Beitrag zum Quellen- und Archivkundlichen Seminar für Familien- und Heimatsgeschichtsforscher im Hohenlohe-Zentralarchiv zu leisten. Thema: „Gerichtsakten: Bedeutung, Lese- und Interpretationsübungen“

 

Ein tolles, fachlich anspruchsvolles Wochenende mit Beiträgen von Manfred Wegele, Friedrich Wollmershäuser und anderen.

 

 

Review: „Ahnenforschung für Ahnungslose“ in Grenzach-Wyhlen

Erstellt am: 7, November, 2013 von Jan

Vom 9. – 10.11. 2013 habe ich mein Lieblings-Seminar im reizenden Grenach-Wyhlen (Kreis Lörrach) gehalten und mit acht hoch motivierten, teils ganz und gar nicht ahnungslosen, Teilnehmern die Grundlagen der Genealogie erarbeitet.

Die Gegend dort unten ist der Knaller, und Antike-Interessierte findne eine ganze Reihe archäologischer Funde römischen Ursprungs. Ich hatte die Gelegenheit, nach der Arbeit das Museum Römervilla in Grenzach zu besichtigen – eine kleine aber sehr feine Ausstellung, basierend auf dem Ruinenfund einer villa urbana aus dem 1. Jahrhundert.

Nähere Infos hierzu findet man hier: www.vfhg-grenzach-wyhlen.de

 

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Henning Kurz von der örtlichen VHS und Herrn Helmut Bauckner vom Verein für Heimatgeschichte Grenzach-Wyhlen e.V., die das Seminar ermöglicht haben.